Über uns

 

Team

Unser Team besteht aus zehn Erzieherinnen, die von JahrespraktikantInnen und anderen PraktikantInnen unterstützt werden. Anne Janßen leitet den Kindergarten.

oben: Anne Janßen, Agnes Kratz, Tanja Litjens, Ingrid Giltjes-Schoofs, Marina Hans

unten: Brigitte Knoor, Heidi Kleinmanns, Sarah Schattmann, Katrin Visser, Stefanie Lach
Stand: Juni 2012

 

Unser pädagogisches Konzept

Offene Arbeit ist ein sehr vielschichtiges und komplexes Konzept. Daher stehen alle nachfolgenden Erklärungen immer im Schatten der tatsächlichen Umsetzung, die Sie am besten über Gespräche mit Ihrem Kind und über ihr eigenes Erleben kennen lernen können. Trotzdem hier ein kurzer Erklärungsversuch:

Wir wollen jedem Kind gegenüber offen sein. Wir möchten jedes Kind individuell dort abholen, wo es entwicklungsmäßig, sozial, kulturell und von seiner Persönlichkeitsentwicklung her steht.

Um dies zu gewährleisten haben wir Funktionsräume mit klaren Themenschwerpunkten . So können z.B. Puzzlemeister in der großen gesammelten Auswahl aller Puzzles des Kindergartens eher eine neue Herausforderung finden als in den wenigen Exemplaren, die der kleineren geschlossenen Gruppe zur Verfügung stünden. Das Puppenhaus bietet Platz für viele kleine Puppenmütter, die gemeinsam ihre Kinder versorgen. Auf dem Legopodest und im Bauraum können große Gemeinschaftsprojekte, z.B. ganze Städte oder Burgen verwirklicht werden. Im Mal- und Bastelraum ermöglicht das weitgefächerte Angebot von der Kreidetafel über Staffeleien für Wassermalfarbenbilder, Wachsmaler, Buntstifte und viel Bastelzubehör und noch mehr allen Kindern vielfältige kreative Betätigungsfelder. Besonders die Nutzung „besonderer“ Räume, wie des Bewegungsraumes, ist keinen zeitlichen Grenzen mehr unterworfen. Jedes Kind kann im Rahmen der allgemeinen Regeln jederzeit sein Bewegungsbedürfnis ausleben. Weitere Vorteile sind z. B. gemeinsames Essen zu Zeiten, wenn auch wirklich Hunger da ist; Rückzugsmöglichkeiten in den Ruheraum, wenn einem alles zuviel wird; usw.

Der Kindergartentag wird vor allem von der Freispielzeit dominiert, die den Kindern freien Handlungsspielraum bietet. Das „Freispiel“ bedeutet für das Kind freie Wahl des Spielpartners, freie Wahl des Ortes, des Materials und der Spieldauer. Jedes Kind hat sein eigenes Lerntempo, seinen eigenen Rhythmus. Durch die freie Wahl kann sich jedes Kind die Entwicklungsreize holen, die es in seiner momentanen Lebenssituation benötigt. Das ganzheitliche Erleben steht dabei im Vordergrund. Das schließt nicht aus, dass wir während des Freispiels auch gezielte Angebote unterbreiten, die der Anleitung bedürfen. In der Freispielphase werden Kinder angeregt, Eigeninitiative zu entwickeln und sich in Selbständigkeit zu üben. Sie haben Gelegenheit, Erlebnisse in verschiedenen Spielformen zu erarbeiten und zu vertiefen. Sie lernen Regeln zu akzeptieren und Konflikte zu lösen.

Im Spiel erleben – erfahren – lernen – begreifen die Kinder.

Gerade mit diesen vielen Freiheiten gewinnen Regeln und Ordnung besondere Bedeutung. Kinder brauchen eine gewisse äußere Ordnung als Orientierungshilfe, sei es ein regelmäßig wiederkehrender Tages- oder Wochenrhythmus oder auch die gewisse Anordnung des Spielmaterials. Die Kinder sollen erfahren, dass ein sinnvolles Maß an Ordnung das Miteinander erleichtert. Das Gleiche gilt auch für die Regeln des Umgangs miteinander und mit den Spielmaterialien.

Eine besondere Herausforderung stellt sich auch den Erziehenden. Statt der kleinen Gruppengröße geraten auf diese Weise alle Kinder der Einrichtung in das Blickfelder jeder Erzieherin: dies ist Chance und Anspruch zugleich. Das Kind hat dadurch eine größere Auswahl an Bezugspersonen . In der offene Raumstruktur erhält jede Erzieherin ihren, mitunter täglich wechselnden, Aufgabenschwerpunkt: Dienst in der Cafeteria, Aufsicht im Außengelände oder über einen Funktionsraum, Angebote an die Kinder, … . So lernen die Erzieherinnen Stärken und Schwächen jedes Kindes gut kennen und können sehr individuell unterstützend arbeiten. Der regelmäßige Austausch untereinander – jeden Dienstag ist Teambesprechung – verstärkt diesen Effekt. Bei aller Wahlfreiheit der Kinder können so, Talente gefördert und nicht gewünschte Verhaltensweisen, wie Einseitigkeit oder gar Aggressionen, frühzeitig bemerkt und individuell darauf reagiert werden.

Wahlfreiheit bedeutet auf keinen Fall Freiheit ohne Grenzen und Regeln, erlaubt jedoch sehr individuelle Vorgehensweisen.

 

Unser Elternrat 2014/2015

Der Elternrat wird im Sommer zu Anfang jeden Kindergartenjahres von den Eltern gewählt und soll den Kontakt zwischen Erzieherinnen und Eltern erleichtern, sowie die Arbeit im Kindergarten unterstützen und begleiten.

Frau Frücht (Storchennest)
Frau Gerard (Storchennest)
Frau Holtermann (Igelgruppe)
Frau Masthoff (Zwergenstube)
Frau Schoofs (Igelgruppe)
Frau Schlue (Igelgruppe)
Frau Rosen (Zwergenstube)
Frau Santamaria (Zwergenstube)

Unsere Öffnungszeiten:

Unsere Räume: